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Was viele nicht wissen: Schon zu Lebzeiten lassen sich die wichtigsten Punkte für den Fall des eigenen Todes festlegen. Mit einer solchen Vorsorge nimmt man seinen Angehörigen mitunter sehr schwierige Entscheidungen und quälende Gedanken ab. Ein sogenannter Bestattungsvorsorgevertrag regelt alle Abläufe der eigenen Bestattung und garantiert somit, dass die persönlichen Wünsche auch umgesetzt werden. Dabei kann sowohl die Bestattungsart als auch der Ort der Grabstätte fixiert werden. Wer für sich eine anonyme Bestattung wählt und in einem Gemeinschaftsgrabfeld beerdigt wird, erhält einen Grabstein, den Steinmetze und die Gärtnergenossenschaft gemeinsam angelegt haben. Auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in Schwäbisch Gmünd ist dies ab 2011 möglich. Die Pflege des Grabes ist dann für die gesamte Ruhezeit mit enthalten. Individuelle Details wie die Auswahl eines Sarges oder eine spezifische Musik bei der Trauerfeier kann jeder für sich selbst planen.

Wichtig: Sie können zwar Wünsche zu Ihrer Bestattung im Testament festlegen, doch letztlich ist das sinnlos, da bis zur Testamentseröffnung Wochen, zuweilen sogar Monate vergehen können. Durch einen Vorsorgevertrag sind alle Abläufe fixiert und es ist garantiert, dass Ihre eigene Bestattung wunschgemäß durchgeführt wird.

Selbstverständlich gehört auch eine entsprechende finanzielle Vorsorge zu diesen Planungen. Damit nimmt man den Hinterbliebenen unter Umständen eine große Belastung ab. Die Möglichkeiten erstrecken sich von einer Sterbegeldversicherung bis hin zu Treuhandverträgen.

Informationen zur Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand:

Treuhand

Was Sie außerdem beachten sollten:

  • Verbände, Vereine, (frühere) Arbeitgeber verständigen. Manche Gewerkschaften bzw. Betriebe zahlen eine Sterbehilfe.
  • Kündigung von Versicherungen des/der Verstorbenen (Haftpflicht, Rechtsschutz, Kfz-Haftpflicht und Sozialversicherung).
  • Für den Fall, dass eine Wohnung aufgegeben wird, sind u. a. der Vermieter, die Energieversorgungsunternehmen, die Telekom und die GEZ (Fernsehen und Rundfunk) zu verständigen bzw. abzumelden.

Hinterbliebenenrenten:

Zur Beantragung von Hinterbliebenenrenten wenden Sie sich bitte innerhalb (spätestens) zwei bis drei Wochen nach dem Sterbefall an das Versicherungsamt der zuständigen Stadtverwaltung, damit Sie auch pünktlich nach Ablauf der Dreimonatsfrist Ihre Rente erhalten.

Hierbei müssen Sie vorlegen:

  • einen gültigen Personalausweis
  • das Stammbuch oder die Heiratsurkunde
  • die von uns besorgte Sterbeurkunde (Nur gültig für Rentenzwecke)
  • die Unterlagen der Erstbewilligung der Rente des Verstorbenen
  • den letzten Rentenbescheid
  • Ihre Bankverbindung (Kontonummer, BLZ)
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